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Al Iksir

Anfänger

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Beruf: Nukleartechniker

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20 481

Sonntag, 22. Dezember 2013, 09:44

Schwärze. Darin plötzlich das Gesicht eines älteren Mannes, der beschwörend, beinahe flehend spricht:

Mein Sohn, ich wünschte du kannst mich hören...du bist im Irrtum, einem schweren Irrtum. Für dich bin ich tot, unfehlbar, aber das ist nur der äußere Schein. In Wahrheit lebe ich. Komm zu mir, Junge, und wir wollen über alles reden. Ich habe eine Vision für dich, eine neue Vision...

Dann wieder Schwärze.



...alfa alfa zulu alfa zulu...

*zapp*

Mitten in der Zeichenfolge bricht die Nachricht ab. Beinahe hätte der Marauder den Notrufsender im Auto vergessen - schnell kriecht er zum Schalter und legt ihn um, quittiert danach den Abbruch durch Eingabe eines Codes in die Konsole.
Helfen könnte dem Technotic sowieso niemand mehr, aber man will keine unnötige Aufmerksamkeit erregen. Noch einmal blickt er auf den reglosen Körper.

Mann, Alter, du warst mir fast sympathisch, aber du hättest doch eh nicht mitgemacht. Ey, wenn Omar nicht krepiert wäre hätten wir dich nicht umlegen brauchen.


Er steigt wieder auf sein Quad und folgt den anderen ohne zu ahnen, dass der zurückgelassene Körper noch lange kein Leichnam ist...auch in ihm flammt noch ein kleiner Funke.

[OT: ich gebe das Lob mal im vollen Umfang zurück...es macht Spaß, mit dir zu schreiben :thumbsup:
jetzt endlich mal etwas weniger Text...wir wollen die anderen ja nicht abschrecken sondern viel mehr animieren wieder mitzuschreiben :rolleyes: ]

20 482

Sonntag, 22. Dezember 2013, 17:42

Der Stabsgefreite legt beide Hände auf den Tisch vor ihm und drückt sich mit den Armen nach oben. Ein weiterer Blick auf den kleinen LCD Display mit den Koordinaten. Doch es besteht kein Zweifel: Das ist definitiv die Koordinate des ehemaligen Bunkers. Er kennt sie, denn diese sechs Zahlen fuhr er schon mehr als einmal an.
„Ich muss mich sammeln!“ sagt Mäg zu sich.
„Bloß nichts überstürzen!“
Und doch arbeitet sein Kopf. Und obwohl er es ruhig angehen lassen wollte, stellt er schon diesem Augenblick eine Liste mit Dingen auf, die er zwingend für die Reise benötigen würde.
Er weiß, wo er welche Sachen herbekommt. Sogar ein Gewehr hatte er. Es war sein eigenes und er wollte es Gyle, nach seiner Ankunft hier in dieser Wohnsiedlung, schenken. Doch Gyle winkte ab und gab es an Mäg zurück und dieser bunkerte es auf seiner Stube. Man fragte nie wieder nach diesen Gewehr. Und das war auch gut so, denn der Stabsgefreite wusste, dass das Tragen von Waffen in Second Chance, außer man hatte guten Grund dazu, verboten war. Also hatte er das Gewehr zerlegt und die Einzelteile überall auf seiner Stube versteckt. Ein zufällig gefundener Verschluss konnte er immer noch gut reden.
Somit fehlte nur noch Munition. Und da sein Gewehr das typische 5,56 NATO Kaliber besaß hatte der fahrende Händler genügend davon. Ein paar Gensamen würden wohl genügen um ihn um 60 Patronen ärmer zu machen.
„SCHEIßE!“ brüllt er plötzlich, als ihm einfällt das der fahrende Händler schon vor drei Tagen da war. Es würde also noch dauern bis er hier wieder eintraf. Als Mäg den Raum verlässt, bricht der Funkspruch mit einem mal ab...

Zehn Minuten später...

Das man den Waffenkammerwart so schnell, und mit gerade einmal einer Flasche Selbstgebrannten überzeugen konnte, tatsächlich ganze sechzig Schuss raus zu geben, hätte Mäg niemals gedacht.
„Ein dämlicher Hund ist das...“ sagt Mäg als er außer Hörweite war. Die Patronen hat er sich in seine großen Beintaschen gesteckt, und fiel trotz seiner ausgefüllten Oberschenkel nicht auf.
Als er seine Stube betritt, schließt er hinter sich ab und sucht sämtliche Bauteile des Gewehres zusammen. Schnell packt er diese in einen kleinen Rucksack, welcher im Grunde, neben den Gewehr, das einzige Überbleibsel, während seiner Zeit im Widerstand war. Den Rucksack stellt er in sein kleines Regal, in welchem er seine spärliche Kleidung aufbewahrte und verlässt den Raum wieder.
Nach weiteren zehn Minuten kommt er wieder in den Raum, in seiner rechten Hand ein halbes Laib Brot, in seiner Linken etwa 300 Gramm Butter. Diese Beschaffung war sogar noch einfacher als die der Patronen, denn der Koch hatte bei den Stabsgefreiten noch Schulden, wenn man es so bezeichnen konnte. Jedenfalls hatte Mäg vor einigen Wochen etwa einen Monat in der Küche ausgeholfen und man hatte ihm versprochen, einmal mehr als alle anderen zu bekommen. Diese Schuld passte für seinen Plan also perfekt.
Als er die Butter in ein einfaches Tuch packt und diese, zusammen mit den Brot, ebenfalls in den Rucksack steckt, spricht er leise zu sich und geht seine imaginäre Liste durch.
Ihn fallen keine fehlenden Dinge auf. Er hat alles was ein Überleben in der Wüste einige Tage ermöglicht. Außer Wasser, aber das bekommt man hier überall. Wenn er sich an den Wasserstationen vier Flaschen abzapft, fragt keiner danach. Und er benötigt ein Fahrzeug.
Nunja...Das würde ein Grund, doch kein Hindernis sein, hier zu bleiben...

OT: Ich geh jetzt davon aus das mein Charakter ein Fahrzeug bekommen und sich auf den Weg gemacht hat.


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Al Iksir

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20 483

Sonntag, 22. Dezember 2013, 20:53

"Ein dämlicher Hund ist das..."

Langsam neigt sich der Tag dem Ende. Die Sonne versinkt hinter den Höhenzügen im Westen, weniger die gelbe Scheibe die man früher kannte sondern vielmehr ein verschwommener heller Fleck, der Mühe hat seine lebenspendenden Strahlen durch den Dunst aus Staub, giftigen Gasen und radioaktivem Dreck in der Atmosphäre zu senden. Allmählich wird es kühl und still. Die Kreaturen des Tages ziehen sich zurück, um den Kreaturen der Nacht Platz zu machen. In der Ferne ist ein Heulen zu hören und aus dem nahegelegenen Bunkereingang schleichen sich vierbeinige Wesen in die Dämmerung. Wüsste der Stabsgefreite von dieser Szenerie, hätte er sich womöglich mit seinem Vergleich zurückgehalten...

20 484

Sonntag, 22. Dezember 2013, 22:45

Er war unterwegs...in vier Stunden hatte er ganze 30 Kilometer quer durch die Wüste geschafft. Eine ordentliche Leistung...wenn man zu Fuß unterwegs war. Er stand zwar vor einen fahrtüchtigen Motocross, hatte sich aber im letzten Moment doch nicht getraut es zu klauen. Zu groß waren die Gewissensbisse und die eventuelle Verbannung auf Ewigkeit von Second Chance. Und das war ja nun mal nicht sein Ziel gewesen. Der Stabsgefreite wollte, falls es hart auf hart kam, immer wieder nach Second Chance zurückkehren. Beispielsweise wenn er merkte, dass seine Fitness oder sein Durchhaltevermögen, doch nicht mehr so gut waren wie früher und wie er heute dachte.

Die Hitze des Tages wich langsam der kühlende Nacht. So wie es Mäg mitbekommen hatte, war die Gegend um Second Chance sauber von Mutanten. Zumindest etwa 30 Kilometer. Darüber hinaus wusste niemand so recht was dort vor sich ging. Irgendetwas hielt die Mutanten jedenfalls davon ab sich näher als etwa 30 Kilometer der Wohnsiedlung zu näheren.
Doch die Temperatur kühlte seinen Kopf, er konnte seinen Schritt anziehen und selbst an Steigungen verlor er keine Geschwindigkeit. Das war das einzige, von dem er noch wusste, das er es noch konnte: Das Marschieren.
Doch plötzlich fiel ihn etwas ein, was seine Motivation sofort in die Beine sinken ließ und er sich am liebsten heulend in den Sand geschmissen hätte.
"Scheiße scheiße scheiße!" brüllt der Stabsgefreite laut und riskiert somit gehört zu werden.
"Wieso denkst du dämliches Arschloch nicht einmal Ansatzweise daran, ein Zelt oder wenigsten ein Schlafsack mit zu nehmen?" während er spricht, haut er sich mehrmals gegen seinen Kopf, so als ob dieser etwas dafür konnte.
"NEIN! Ich bekomme ja ein verficktes Auto! ich bin ja sooo ein Held und beschaffe mir eins! Ich bin ja in kürzester Zeit dort!" er redet hohl, verhöhnt sich dabei selbst.
"ABER NEIN! DANN STEHE ICH DAVOR UND TRAUE MICH NICHT!" brüllt er in die immer dunkler werdende Dämmerung.
"JETZT STEHE ICH HIER RUM..." ein weit entferntes Heulen unterbricht ihn. Er zuckt zusammen, merkt wieder wo er sich befindet und spricht ganz leise weiter:
"...und habe gar nichts..."
Am liebsten wäre er wieder umgekehrt, würde einfach alles abbrechen und das alles als dumme Idee bezeichnen. Allerdings wäre ein Wandern durch die Nacht ein Todesurteil gleichzusetzen. Ganz davon abgesehen, wenn man die Umgebung nicht mehr wirklich erkannte und wenn man seit gut zwei Jahren schon keine Waffe mehr abgefeuert hatte.
"Ich muss hier übernachten..." sagt er, immer noch leise zu sich. Mit diesen Worten setzt sich der Stabsgefreite mit einen leisen "Humpf" auf den Wüstenboden und fängt an zu überlegen.
Zwei Stunden wenn auch nicht ganz so angestrengten Nachdenken später, liegt er mit der Seite auf dem Wüstenboden, seine Waffe neben ihm. Sein Rucksack hatte er noch auf, diesen hatte er nicht mehr abgezogen, als ihn plötzliche Müdigkeit übermannte und er, trotz aller Gefahren, einschlief.


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Steven Gyle

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20 485

Sonntag, 31. August 2014, 08:40

OT: Uff da komm ich mal wieder vor gekrabbelt. Lebt hier noch jemand im RPG oder nu doch ganz tod?.
Wenn ja schreibt mir eine Pn oder hier, dann steige ich wieder mit ein.

@Mäg: Wenn du noch hier bist, sry, aber ich kann dir, wenn du willst eine Pn mal schicken was los gewesen ist. Tut mir Leid, dass es da so aufhörte, aber den Faden kann man ja ggf. wieder aufnehmen, wenn wir beide uns treffen :)

Dark Angel

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20 486

Mittwoch, 16. März 2016, 08:39

OT : Lebt hier noch jemand? Würde gerne das RPG neu beleben!! Also wenn jemand interesse hat von der alten Mannschaft
Ich bin bereit :D :thumbsup:

Dark Angel

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20 487

Dienstag, 26. April 2016, 16:10

:) währe toll wenn sich vielleicht doch noch jemand melden würde

Lv1

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20 488

Dienstag, 26. April 2016, 16:58

Ich schätze von den alten Reitern die hier damals aktiv waren sind nur noch wenige übrig ;)
Kannst du mir bitte das Wasser reichen?

Dark Angel

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20 489

Dienstag, 3. Mai 2016, 09:29

Sieht ganz so aus...leider...aber schön das sich jemand gemeldet hat...gehörtest du auch zu den " alten Reitern " ?

Lv1

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20 490

Dienstag, 3. Mai 2016, 21:38

Ne leider nicht. Ich hab mit Endwelt erst 2012 angefangen und so richtig aktiv wurde ich erst gegen Ende 2013 :)
Kannst du mir bitte das Wasser reichen?

Ch.-Red. Sadgasm

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20 491

Mittwoch, 4. Mai 2016, 01:18

Ein lautes Fluchen kommt aus den untiefen eines Bunkers, das man bestimmt noch an der Oberfläche hören kann. Was muss er da lesen? Ach du liebes bisschen. Muss man heute schon eine alte Schachtel sein, um ein RPG wiederzubeleben. Solche Flausen kann auch nur die Jugend im Kopf haben. Es knallt. Natürlich ist die Presse des MWMWN ist mal wieder hinüber. Funktioniert ja auch nichts mehr so wie vor der atomaren Lösung. Mal schauen, wann die alten Mühlen wieder malen.
Edit1 : Ich mag kursiv.

Edit2 :Von den "alten Recken" gerade aus diesem Threat tummelt sich hier wohl eher niemand mehr. Das muss dich aber nicht davon abhalten, den Threat neu zu beleben oder gar was neues zu starten. Mach wie du meinst, kaputt gehen tut in dieser Welt ja eh nicht mehr viel! hrhr

Chefredakteur des MWMWN
SFPMB - nach uns die Sinnflut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ch.-Red. Sadgasm« (4. Mai 2016, 01:24)


Lv1

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20 492

Mittwoch, 4. Mai 2016, 21:41

hrhr
Da hört Levelchen wohl ein Warzeichen was er noch immer kennt. Unser guter MWMWN Redakteur scheint sich noch sehr gut an die Symbiose zu erinnern die er mit seinem Schüler gemacht hat. Oder war es vielleicht doch nur das Fluchen? Zumindest das Fluchen ist bei Mutanten und Menschen gleich geblieben. Aber Moment:

Was hat ein Mutant im Fernfunk für menschliche Überlebende zu suchen? Könnte es sein das er neue Beute wittert? Wir hoffen doch nicht.


Damit verbleibt Levelchen mit freundlichen Grüßen aus "der Welt wo nicht mehr viel kaputt gehen kann" :evil:
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Dark Angel

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20 493

Samstag, 6. August 2016, 15:18

Dark Angel konnte es nicht fassen...sollte doch tatsächlich noch jemand am leben sein im alten verlassenen Bunker?